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Montag, 21. Januar 2013

Tipp: Essen gehn in Dortmund - MONCHI FUSION

Bild: coolibri Geurtz 

MONCHI FUSION
Essener Straße 12, 44139 Dortmund MAP


Wer die Dortmunder Innenstadt überwunden hat und zur Station Kreuzstraße fährt hat Glück gehabt. Ein geschlossenes Altbauviertel mit vielen netten Läden und Geschäften und einem romantischen Friedhof zum flanieren. Willkommen im Kreuzviertel.

In der zweiten Querstraße findet man Monchi. Bei Monchi gibt es japanisch-koreanische Küche. Es ist gemütlich und angenehm unaufgeregt und weit entfernt vom typischen Sushidushieinheitsbrei.
Die Karte übersichtlich und abwechslungsreich.

Im Grunde ist alles empfehlenswert und lecker. Die Misosuppe, die köstlichen heißen (!) Gemüsetaschen mit dieser unglaublichen Sauce, das Hühnchen-Teriyaki, das gelbe Curry mit Tofu und Kartoffel. So nebenbei haben wir dann noch Makis mit Avocado bestellt.

Da das  Essen knallefrisch zubereitet wird, dauert es 'nen kleinen Ticken länger aber das Warten lohnt sich. Alles yumm! Yumm!

Prosecco mit frischer Minze und Mango als Auftakt. zum Abschluss gabs einen Tee mit Ingwer, Minze, Orange.

Die Hauptgerichte kosten zwischen 5 und 10 Euro.

Und danach kann man im Wohnzimmer um die Ecke noch gut einen Absacker trinken. Oder zwei.


PRINZ
Coolibri

Donnerstag, 10. Januar 2013

Phở, nicht die bo (mit Rind), sondern ga (Huhn)

Da Hühnersuppe bei grippalen Infekten ja so gut helfen soll, habe ich gestern die vietnamesische Version zur Krankheitsbewältigung gewählt - und es hat geholfen mein Wohlbefinden zumindest temporär zu steigern. Wie immer sehr subjektiv interpretiert und vermutlich nicht zu 100% authentisch.


Pho ga ©KK 2013


Ihr braucht:

...für die Brühe
  • 750 ml Rinderfond (eigentlich sollte es nun eher Hühnerfond sein und normalerweise sollte man egal welchen natürlich frisch kochen - ich habe gestern darauf verzichtet)
  • 2 Hühnerbrüste
  • ein Stück Ingwer
  • Fischsauce
  • 3 Kaffirlimettenblätter
  • eine Zimtstange
  • Limettensaft
  • Sternanis
...für die Einlage
  •  Reisnudeln (Breite nach Vorliebe)
  •  Shiitake-Pilze
  • 1 Karotte
  • Frühlingszwiebel
  • frischer Koriander
  • Mini-Mais
Zunächst weiche ich die Shiitake-Pilze mit kochendem Wasser für rund 10 Minuten ein.
Für die Brühe bringe ich den Fond mit dem Ingwer, den Limettenblättern, dem Zimt, Sternanis, einem Schuss Limettensauce und Fischsauce sanft zum Kochen und lege die Hühnerbrust zum Garziehen hinein (die Brühe sollte nun simmern).

Während das Fleisch gart, koche ich die Nudeln nach Packungsanleitung (ich habe gelesen, dass man dem Wasser etwas Essig zugeben soll). Wenn die Nudeln gar sind, diese gut mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammen kleben. Nun können sie bereits in die Suppenschüssel.

Für die restliche Einlage schneide ich die Lauchzwiebel in feine Ringe (diese kommen dann als Garnitur mit dem Koriander auf die fertige Suppe), die Karotte in fast-Julienne, die Pilze in Streifen, halbiere die Maiskolben und gebe sie in die Brühe. Das Fleisch sollte nun gar gezogen sein, ich nehme es aus der Brühe und schneide es nach kurzem Abkühlen in Scheiben, die schon auf die Nudeln gebettet werden können. Das Gemüse kommt mithilfe einer Schaumkelle dazu und nachdem wir die Suppenschale mit der heißen Brühe aufgefüllt haben, nach Belieben mit den Lauchzwiebeln, Koriander, ggf. gehackten Erdnüssen garnieren und mit Fischsauce und Limettensaft beim Essen individuell nachwürzen.

Bon appétit mit diesem Seelenwärmer wünscht Katha!