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Freitag, 11. Januar 2013

Herzhafter Herbst trifft fruchtigen Sommer

Huhn Zitrone Rosmarin mit Tomate 
...ein Aromaerlebnis für alle Tage und die Tage danach.


 
Huhn Zitrone Rosmarin mit Tomate © DK/12
2 halbe Brathähnchen salzen und pfeffern und mit einer Marinade aus

3 Zitronen (von zweien den Saft auspressen, dabei von einer die Schale abreiben und die dritte in dickere Scheiben schneiden und später verwenden)
3 EL Sojasauce
2  EL Honig
1 Knoblauchzehen fein gehackt (nach Geschmack)

einpinseln und ca eine halbe Stunde mit Frischhaltefolie zugedeckt auf einem Teller in den Kühlschrank.

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Dann Steingut, den Römertopf oder die Auflaufform mit Olivenöl besprenkeln und

4-5 Knoblauch ungeschält und leicht angedatscht
4-5 Zweige Rosmarin
einen Teil der Zitronenscheiben

zum Scheiterhaufen aufürmen und das marinierte Hähnchen darauf balancieren lassen. Mit Rosmarinnadeln bewerfen, Zitronenscheiben darauflegen und ab in den vorgeheizten

BACKOFEN bei 180- 200° C für ca 30-40 Minuten

In der Hälfte der Zeit mit Marinade nachpinseln.

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Zu der restlichen Marinade

1 TL Senf
1 EL Cassis
und evt noch etwas Himbeeressig geben.

Mit einigen aromatischen gewürfelten Tomaten interagieren lassen und nach Geschmack frischen Basilikum oder Thaibasilikum dazugeben.


Macht satt, glücklich und schmeckt.
Daniel

Donnerstag, 10. Januar 2013

Phở, nicht die bo (mit Rind), sondern ga (Huhn)

Da Hühnersuppe bei grippalen Infekten ja so gut helfen soll, habe ich gestern die vietnamesische Version zur Krankheitsbewältigung gewählt - und es hat geholfen mein Wohlbefinden zumindest temporär zu steigern. Wie immer sehr subjektiv interpretiert und vermutlich nicht zu 100% authentisch.


Pho ga ©KK 2013


Ihr braucht:

...für die Brühe
  • 750 ml Rinderfond (eigentlich sollte es nun eher Hühnerfond sein und normalerweise sollte man egal welchen natürlich frisch kochen - ich habe gestern darauf verzichtet)
  • 2 Hühnerbrüste
  • ein Stück Ingwer
  • Fischsauce
  • 3 Kaffirlimettenblätter
  • eine Zimtstange
  • Limettensaft
  • Sternanis
...für die Einlage
  •  Reisnudeln (Breite nach Vorliebe)
  •  Shiitake-Pilze
  • 1 Karotte
  • Frühlingszwiebel
  • frischer Koriander
  • Mini-Mais
Zunächst weiche ich die Shiitake-Pilze mit kochendem Wasser für rund 10 Minuten ein.
Für die Brühe bringe ich den Fond mit dem Ingwer, den Limettenblättern, dem Zimt, Sternanis, einem Schuss Limettensauce und Fischsauce sanft zum Kochen und lege die Hühnerbrust zum Garziehen hinein (die Brühe sollte nun simmern).

Während das Fleisch gart, koche ich die Nudeln nach Packungsanleitung (ich habe gelesen, dass man dem Wasser etwas Essig zugeben soll). Wenn die Nudeln gar sind, diese gut mit kaltem Wasser abspülen, damit sie nicht zusammen kleben. Nun können sie bereits in die Suppenschüssel.

Für die restliche Einlage schneide ich die Lauchzwiebel in feine Ringe (diese kommen dann als Garnitur mit dem Koriander auf die fertige Suppe), die Karotte in fast-Julienne, die Pilze in Streifen, halbiere die Maiskolben und gebe sie in die Brühe. Das Fleisch sollte nun gar gezogen sein, ich nehme es aus der Brühe und schneide es nach kurzem Abkühlen in Scheiben, die schon auf die Nudeln gebettet werden können. Das Gemüse kommt mithilfe einer Schaumkelle dazu und nachdem wir die Suppenschale mit der heißen Brühe aufgefüllt haben, nach Belieben mit den Lauchzwiebeln, Koriander, ggf. gehackten Erdnüssen garnieren und mit Fischsauce und Limettensaft beim Essen individuell nachwürzen.

Bon appétit mit diesem Seelenwärmer wünscht Katha!