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Samstag, 2. Februar 2013

Gewürzsalze


 
© KK 2013
...eine schöne Idee, wenn man nicht auf fertige Mischungen (wie beispielsweise die von Alfons Schuhbeck) zurückgreifen will, auch als G'schenkle hübsch verpackt nicht schlecht...

Auf die Idee für dieses Salz kam ich, als mir eine Freundin ein Salz von Schuhbeck zeigte, dass sie nimmer missen mag. Das können wir doch auch selbst, dachte ich und bitteschön- hier meine Variation.


Vanille-Chili-Salz à la Katha

  • Meersalz (nicht zu fein)
  • eine ausgekratzte Vanilleschote, also den Inhalt der Schote (die Schotenreste zur Hälfte in Zucker einlegen, das gibt den besten Vanillezucker und die andere Hälfte in der Salzmischung lassen)
  • Chiliflocken
  • Ingwer (Ingwerpulver ist wohl am bequemsten, ansonsten geht auch frischer Ingwer, dann die Salzmischung im Ofen etwas trocknen lassen oder dünne Ingwescheiben einige Tage an der Luft trocknen lassen) 
  • Zitronenpfeffer
Im Mörser gut mischen und dann möglichst luftdicht abfüllen/ verpacken. Duftet himmlisch und passt beispielsweise herrlich zu zartem Fisch!

Solche Gewürzsalze können wir in fast unendlichen Variationen herstellen- mit Kräutern, getrocknetetn Blüten, Zitronen- oder Orangenschale... Zucker ganz ähnlich...

Freitag, 11. Januar 2013

Winterlicher Gaumenschmeichler

"Schneebällchen mit Ingwer und Kokos"


...gab's für meine Naschkatzen daheim letztes Jahr schon zu Weihnachten und musste dieses Jahr wieder dabei sein. Habe sogar vor drei Tagen neue gemacht, um noch paar liebe Leute zu beschenken...


Zutaten:

400 g Bisquitboden
200 g weiße Schokolade oder Kuvertüre
50 g kandierter Ingwer 
125 ml Kokoslikör
Kokosraspel (möglichst fein)

Den Bisquitboden zerbröseln, mit Kokoslikör tränken, Ingwer fein hacken, Schokolade im Wasserbad schmelzen und alles zu einem Teig kneten. Kleine Kugeln rollen und in Kokosraspel wälzen.



 


 




Klingt einfach? Ist es im Grunde auch, aber VORSICHT: da kommen viele kleine Pralinen raus, das macht also schon bissel Arbeit und braucht Zeit!!! (Auch gezuckerten Ingwer zu hacken ist irgendwie anstrengend...) Ich habe die o.g. Portion "veranderthalbfacht" und kriege ca. 150 Stück raus, in 9 oder 10 kleine Tütchen verpackt und dekoriert ein süßes Mitbringsel oder Giveaway für Freunde und Gäste. Wer möchte, kann einen Teil der Pralinen auch in kleinen Papiermanschetten anrichten und direkt servieren. Kam bei mir am ersten Feiertag zum Kaffee auch gut an...

Tipps: Das Ganze mal 1,5 macht Sinn, das sind genau 2 Bisquitböden und man muss nicht überlegen, was man mit zwei Drittel angebrochenem Tortenboden anstellen soll... Ich lasse den Teig unmittelbar nach dem zusammenrühren/-kneten kurz stehen, da die Schokolade noch warm und somit der Teig recht weich ist. Die fertigen Kugeln lege ich in ein flaches Gefäß und stelle sie kühl, dann härten sie ein wenig und sind später gut zu portionieren, bleiben außerdem formstabil. Schmecken gekühlt auch besser und halten sich lange. Beim Pralinenrollen empfiehlt sich eine Staffel Lieblings-Soap oder ein schöner Märchenfilm ;-)


Viel Spaß und gutes Naschen!

Maike


[Rezept: brigitte]